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Culcha Candela's "Monsta" oder Aristophanes "Lysistrata"
Geschrieben von: Gordon Binder Sonntag, 13. Juni 2010 um 15:20
Am Anfang des Abends des 10. Junis 2010 versammelten sich viele interessierte Menschen zur Aufführung "Lysistrata" von der Theater AG des Humboldtgymnasiums, sodass am Ende das PZ zu gut 2\3 ausverkauft war.
Zunächst sah man nur den Ratsherren der in einem Buch las und sich das ei oder andere alkoholische Getränk göönte.
Dann ganz plötzlich ein markerschütternder Schrei. Ein Verwundeter des herrschenden Krieges wird blutüberströmt hereingetragen. Nach gescheiterten Wiederbelebungsmaßnahmen wird dann die sachlich nüchterne Diagnose "Er ist tot" gestellt.
Das sich nur minimal verändernde Bühnenbild stört angesichts der leidenschaftlichen Schauspielleistung der Akteure nicht.
Denn die Stimmung des Publikums wird immer wieder durch provozierende Sprüche der kriegsmüden Frauen, die ihren Männern die Liebe entziehen bis diese den Krieg aufgeben und Frieden schließen, angeheizt.
Hinzu kommen die "Special Effects" wie der Brandanschlag auf die von den Frauen eroberten Burg, die prompt mit Wasserattacken seitens der Frauen gekontert werden. Nach der Pause wurde das Publikum dann erstmal überrascht. Zu den Klängen von Culcha Candelas "Monsta" tanzten 5 leicht bekleidete Griechinnen vor den Augen der sehnsüchtigen Männer. Doch dies stellte nur den Traum eines einzelnen Soldaten dar.
In der Folge wurden die Dialoge dann immer offensiver. Auch von der sexuellen Seite her. So fasste der scheinbar schwächste Soldat seine missliche Lage ohne Frau an seiner Seite mit einer dicken Beule unterhalb der Gürtellinie mit den Worten "Ich glaube steif und fest daran.".
Nämlich daran, dass seine Frau zu ihm zurück kommt. Insgesamt kann das Stück als gelungen bezeichnet werden. Unter der Leitunf von Frau Walser gelang der Theater AG eine "[...]großartige Inszeinierung.", wie Frau Nowobilski, die ebenfalls Teil des anwesenden Publikums war, die Aufführung würdigte.
Die positive Stimmung war auch im restlichen Teil des Publikums vertreten, welches sich durch die zwischenzeitlichen Lacher und Szenenapplaus abzeichnete. Wer jetzt Lust auf das Stück bekommen hat, der hat am Montag den 14.06.2010 noch einmal die Chance dazu.Beginn: 19:30 UhrSchüler:2,50€ Sonstige: 4,50€ Bald gibt es hier auch eine Bildergalerie.
Zunächst sah man nur den Ratsherren der in einem Buch las und sich das ei oder andere alkoholische Getränk göönte.
Dann ganz plötzlich ein markerschütternder Schrei. Ein Verwundeter des herrschenden Krieges wird blutüberströmt hereingetragen. Nach gescheiterten Wiederbelebungsmaßnahmen wird dann die sachlich nüchterne Diagnose "Er ist tot" gestellt.
Das sich nur minimal verändernde Bühnenbild stört angesichts der leidenschaftlichen Schauspielleistung der Akteure nicht.
Denn die Stimmung des Publikums wird immer wieder durch provozierende Sprüche der kriegsmüden Frauen, die ihren Männern die Liebe entziehen bis diese den Krieg aufgeben und Frieden schließen, angeheizt.
Hinzu kommen die "Special Effects" wie der Brandanschlag auf die von den Frauen eroberten Burg, die prompt mit Wasserattacken seitens der Frauen gekontert werden. Nach der Pause wurde das Publikum dann erstmal überrascht. Zu den Klängen von Culcha Candelas "Monsta" tanzten 5 leicht bekleidete Griechinnen vor den Augen der sehnsüchtigen Männer. Doch dies stellte nur den Traum eines einzelnen Soldaten dar.
In der Folge wurden die Dialoge dann immer offensiver. Auch von der sexuellen Seite her. So fasste der scheinbar schwächste Soldat seine missliche Lage ohne Frau an seiner Seite mit einer dicken Beule unterhalb der Gürtellinie mit den Worten "Ich glaube steif und fest daran.".
Nämlich daran, dass seine Frau zu ihm zurück kommt. Insgesamt kann das Stück als gelungen bezeichnet werden. Unter der Leitunf von Frau Walser gelang der Theater AG eine "[...]großartige Inszeinierung.", wie Frau Nowobilski, die ebenfalls Teil des anwesenden Publikums war, die Aufführung würdigte.
Die positive Stimmung war auch im restlichen Teil des Publikums vertreten, welches sich durch die zwischenzeitlichen Lacher und Szenenapplaus abzeichnete. Wer jetzt Lust auf das Stück bekommen hat, der hat am Montag den 14.06.2010 noch einmal die Chance dazu.Beginn: 19:30 UhrSchüler:2,50€ Sonstige: 4,50€ Bald gibt es hier auch eine Bildergalerie.
Die letzten Abiturienten haben mit Keksverkauf ich glaube 2000 € ein
genommen haben, ist das schon erstaunlich.
Wenn man aber bedenkt, dass so ein Abiball mit allem drum und dran mehr als 10.000 Euro kostet ...